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Unser Ansatz Das Projekt umfaßt eine niedrigschwellige Kontakt- und Beratungstätigkeit im Milieu von Strichern. Die Arbeit besteht dem Verständnis der Träger nach - in einer sozialarbeiterisch-präventiven und einer diakonischen Zielrichtung. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf der Hilfe zur Selbsthilfe liegen. Unser Ansatz wird konkret verwirklicht durch eine Anlaufstelle, aufsuchende Sozialarbeit (Streetwork), (freizeit-)pädagogische Angebote und Einzelberatung und – betreuung. Unter diakonischem Blickwinkel sehen wir den Menschen als Ganzes, das heißt wir wollen ihn so wahrnehmen und ernstnehmen, wie er wirklich ist. Dies bedeutet, daß er wenigstens ansatzweise in der Anlaufstelle auch ein Zuhause erleben können, sich dort an Leib und Seele aufwärmen und aufatmen können soll – und daß er bedingungslos angehört wird. Unter sozialarbeiterischem Blickwinkel sind folgende Zielrichtungen zu nennen:
Zielgruppe der Anlaufstelle Die Anlaufstelle soll für folgende Gruppen da sein:
Da das Leben der Stricher durch Unbeständigkeit und Unruhe gekennzeichnet ist, ist es besonders wichtig, daß ihnen ein geschützter Raum zum Ausruhen und Entspannen geboten wird. Außerdem sollen sie ihre Primärbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen und Waschen befriedigen können. Wichtig ist uns auch die Kommunikation der Stricher untereinander in einem szenefernen Raum. Der Gesundheitszustand von Strichern ist oft sehr schlecht. Allgemeine Gesundheitsprävention und Prävention im Bereich von HIV, AIDS und anderen übertragbaren (Geschlechts-)krankheiten werden ebenfalls geboten. Des weiteren werden Lebensperspektiven ohne Gewalt, Drogen und
Prostitution aufgezeigt (Ausstiegshilfe). |
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